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Asdis Callaghan

Asdis Vater stammte aus Fre Wallor, verließ es aber um sein Glück als Pferde- und Schafzüchter in einem kleinen, abgelegenen Dorf names Grüneheim zu finden. Dort wurde ihm Asdis als erstes Kind und einzige Tochter geboren. Nach dem frühen Tod der Mutter führte sie ihrem Vater und Brüdern den Haushalt bis sich dieser erneut verheiratete und ihre Anwesenheit auf dem Hof nicht mehr vonnöten war. Daraufhin „durfte“ sie eine Ausbildung bei der Dorfheilerin beginnen. Zu sagen, dass ihr die Ausbildung keinen Spaß machte, wäre eine glatte Untertreibung. Sie hasste sowohl ihre Meisterin als auch alles, was mit dem Heilerberuf zu tun hatte: Das ständige Gezetere der alten Hexe, die Blicke und das Getuschel hinter ihrem Rücken, die Hühneraugen und Warzen, die sie behandeln sollte, und vor allem die Tatsache, dass sie ständig als Versuchskaninchen für neue Mittelchen und Mixturen herhalten musste. Die zufällige Bekanntschaft mit einem Waldläufer bot ihr daher eine willkommene Gelegenheit sich davon zu machen. Mit ihrem neuen Gefährten streifte sie eine Weile durch die Lande, wobei sie das Gefühl frei zu sein zu schätzen lernte. Nachdem sie durch eine Verkettung unglücklicher Umstände ihren Begleiter verloren hatte, zog sie ein weiteres Jahr alleine durch die Welt. Wie durch ein Wunder schaffte sie es trotz fehlender Erfahrung und Wissen alle Gefahren und Abenteuer zu überleben. Sie genoss ihre Freiheit, aber dennoch wuchs in ihr allmählich der Wunsch nach einer Heimat, nach anderen Menschen, nach einer Gemeinschaft, zu der sie sich zählen durfte. Schließlich stieß sie auf den Clan der Walloraner. Sie wusste, dass ihr Vater ursprünglich ein Walloraner war und spielte mit dem Gedanken sich den Walloranern anzuschließen, zumal sie sich mit vielen Clan-Mitgliedern schnell angefreundet hatte. Vor allem mit Owen Callaghan, dem Falkner, verstand sie sich gut. Bei einem (oder ein paar mehr) Bechern Met vertraute sie ihm ihre Absichten an, woraufhin Owen ihr vorschlug sich in den Clan „einzuheiraten“, indem sie ihn ehelichte. Da sie sich nicht sofort und eindeutig weigerte, dauerte es vielleicht eine Minute bis der Isarno sie mit Owen verheiratet hatte. Zwar war Asdis zuerst etwas überrumpelt und fassungslos, doch sie freundete sich schnell mit der neuen Situation an. Auch an ihrem Ehemann fand sie sehr schnell Gefallen. Da sie mit ihm die Liebe zu den Tieren teilte und durch die Erfahrung mit Pferden, die sie am Gestüt ihres Vaters gesammelt hatte, arbeitete sie bald regelmäßig in den Ställen, in der Hoffnung irgendwann zur Stallmeisterin zu werden.
 

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Obwohl sie so einen Platz in FreWallor gefunden zu haben schien, hatte sie nie das Gefühl richtig dazuzugehören. Sie wurde gut behandelt, aber nie wirklich miteinbezogen, wenn es um Entscheidungen oder Aufgabenverteilung ging. Sie wurde einfach nicht beachtet. Asdis versuchte sich mit vermehrten Einsatz den Respekt der Walloraner zu verdienen. Schließlich wagte sie es sogar, zurück nach Grüneheim zurückzukehren um dort ihre Vater zu „überreden“ ihr ein paar seiner Pferde zu überlassen, um sie für die Zucht in FreWallor zu verwenden. Sie kehrte mit zwei neuen Pferden zurück. Ein paar Tage später brachte einer ihrer Brüder zwei weitere Pferde. Sie sagte niemanden wie sie es geschafft hatte ihren Vater davon zu überzeugen, ihr die Tiere zu überlassen. Erst als ihr Bruder in der Nacht versuchte den Stall von FreWallor abzubrennen und versuchte Owen, der ihn dabei erwischte, zu töten, kam alles ans Licht. Sie hatte ihren Vater mit einer Kopie seiner Bücher erpresst. In diesem Buch standen alle Geschäfte, die er jemals getätigt hatte. Auch die, bei denen er seine Geschäftspartner eiskalt übers Ohr gehauen hatte. Bevor Asdis Bruder sein Vorhaben jedoch in die tat umsetzen konnte, erschoss Asdis ihn
Diese Tat änderte jedoch rein gar nichts an ihrer Situation in FreWallor. Nachdem sie mit den Walloranern in den Drachenlanden gewesen war und dort einige Dinge geschahen, mit denen sie absolut nicht einverstanden war, hielt sie es nicht mehr aus. Zum Glück war sie nicht alleine. Auch Owen, Halfarion, Ferrum, Iwain und seine Frau Rannveigh fühlten sich bei den Walloranern nicht wohl. Zusammen machten sie sich auf, um Iwains Zuhause, die Rockenburg wiederzuerobern und dort ein neues Heim zu finden. Ihre Pferde nahm Asdis mit.