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Khalid Steinwacht

„Aye, Reisender. Willkommen in Astranat, der schönsten Stadt Amsivars und der bekannten Welt!“ Zitat: Kahlid

Khalid ist im Gegensatz zu anderen Charakteren der Gruppe alles andere als zurückhaltend und ein sehr offener Mensch, was einem auch schnell mal auf den Keks gehen kann. Als Stadtgardist tut er eifrig und gern seinen Dienst, da es ihm große Freude bereitet zu beobachten, wer in die Stadt oder hinausgeht und auch Geschichten von Wanderern zu hören.

Verspricht ihm jemand eine besonders gute Geschichte, so kann derjenige auch gern mal zu einem Bier eingeladen werden.
Wenn man eine gute Geschichte oder ein paar Kupfermünzen parat hat, kommt man auch nach Torschluss noch in die Stadt, wenn Khalid Dienst hat. Jedoch würde er während des Dienstes keinen Alkohol anrühren. Ganz anders ist dies in seiner Freizeit.

Keine Taverne ist vor ihm sicher und meist umgibt er sich gern mit immer neuen interessanten Persönlichkeiten, die er so im Laufe seiner Zeit in Amsivar kennenlernt – er ist stolz wie kein anderer, wenn er so viele Reisende wie möglich mit Vornamen begrüßen und in der Stadt willkommen heißen darf.

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Khalid ist ein Humanist, das heißt, er lebt nach den Grundsätzen der Menschlichkeit. Dies verträgt sich nicht immer mit den Befehlen der Vorgesetzten, doch würde er diese niemals direkt in Frage stellen. Er ist nicht gegen den Krieg, aber er ist gegen sinnlose Kriege z.B. gegen Parteien, die im Recht sind oder niemandem etwas getan haben und er ist ein Gegner von sinnlosen Kamikaze-Aktionen, welche vielleicht der Ehre dienen, man aber dabei stirbt.
Für Ehre kann man sich schließlich abends in der Taverne auch kein Bier kaufen. Dennoch ist er ein vollkommen loyaler Soldat, der zum Wohle des Königs und Amsivars jeden Befehl ohne zu fragen ausführt, der ihm von einem Vorgesetzten gegeben wird. Absoluter Befehlsgehorsam ist die Tugend der amsivarischen Soldaten des Königs und Khalid tut alles, um ein guter Soldat zu sein.
Befehle werden zwar hinterfragt und kritisiert, doch das eher mit den Kollegen und Zechkumpanen am folgenden Abend, solange man dann noch etwas zum kritisieren hat und noch lebt. Bis dahin ist er absolut loyal.


Geselligkeit:

Zwar hat Khalid mit dem schwarzen Keiler und dem Kupferkessel seine Lieblingstavernen in Astranat, doch ist er eigentlich auch sehr oft in anderen Tavernen anzutreffen. Meist dort, wo am lautesten gesungen wird – denn neben der Zecherei ist der Gesang ihm das Liebste. Er singt so gern, dass er auch selbst schon Lieder geschrieben hat und dies in seiner freien Zeit immer noch macht.

Er hat eine schwere Vergangenheit hinter sich, die er aber niemandem gern erzählt, auch wenn er selbst gern die Geschichten anderer hört. Und so glaubt er, dass sein Leben schwerlich besser werden könnte, wofür er den Göttern jeden Tag dankt. Jedoch glaubt er auch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis eine der vielen vorhandenen Bedrohungen Amsivar überrennt und so lebt er in einer Art Endzeitstimmung und versucht so viele Feste wie möglich mitzunehmen, da jedes das Letzte sein könnte.


Glaube:

Khalid ist sehr zufrieden mit seinem Leben, wie es ist. Dies hat er primär seinem Ziehvater Mithras zu verdanken, welcher ihn zu einem ehrlichen Leben bekehrt hat. Dank seines Ziehvaters hat er auch die Götter, allen voran Tyr kennen gelernt und gelernt sie zu ehren und zu respektieren.

Er ist Soldat bzw. Gardist geworden, um Gutes zu tun und für die Gerechtigkeit einzustehen, die durch den König als Vertreter der Götter repräsentiert wird.

Neben Tyr als Hauptgott, verehrt Khalid auch Malverrick und Elenya.
Aspekte des Glaubens die ihm wichtig erscheinen:
Tyr: Gerechtigkeit, Gnade, Milde, das Gute
Malverrick: Mut und vor allem Glück
Elenya: Das Leben als höchstes Gut und den Kreislauf der Natur

Khalid ist fanatisch in seinem Glauben – er ist zwar niemand, der andere bekehren würde, doch ist er leicht eingeschnappt, wenn man seine Götter beleidigt. Und Menschen, die einem falschen Glauben angehören, welcher Gewalt verherrlicht oder zum Leid der Menschen beiträgt werden von ihm auch mal rabiater angegangen oder gar den eigenen Göttern geopfert, sofern dies auf (pseudo-)legale Art und Weise geschehen kann.

Menschen- und Tieropfer sind für Khalid kein Verbrechen, sondern die höchste Form der Huldigung eines Gottes, egal ob dieser es verlangen würde oder nicht.
(Tyr: „Nimm diesen Ketzer als Opfer an, damit die Welt ein wenig gerechter wird!“ Malverrick: „Nimm diesen Dieb als ein Opfer an, damit seine bösen Taten in Vergessenheit geraten.“ Elenya: „Der Kreislauf des Lebens schließt sich für dich, Ungläubiger, Asche zu Asche und Futter für die Ameisen.“)


Freizeit:

Wenn Khalid nicht gerade nachts zecht oder Wache schieben muss, schreibt er auch Gedichte und Lieder über alles mögliche. Auch versucht er stets neue Menschen kennen zu lernen, um sich deren Lebensgeschichte anzuhören. Außerdem ist er als einfacher Soldat dem Glücksspiel nicht ganz abgeneigt.


Abneigungen, negative Eigenschaften und Unfähigkeiten:

- Er hasst die Trollzacken. Eine Einheit, die sich durch rohe Gewalt auszeichnet, größtenteils aus Verbrechern besteht und ihre Feinde entehrt, indem sie Trophäen sammeln kann seiner Meinung nach nicht im Sinne der Götter und erst Recht nicht im Sinne des Königs sein.
- Aus ähnlichem Grund hat er eine Abneigung gegen Söldner. Er würde niemals an der Seite eines Söldners kämpfen, der vielleicht schon vom Feind bezahlt wurde und dessen Schwert einem plötzlich im Rücken steckt, wenn man sich im Kampf befindet.
- Derartige Personengruppen und Kämpfer die allein des Kampfes wegen oder „um zu töten“ ausziehen und Spaß an der praktizierten Gewalt haben und im Kampf weder Gnade noch Milde zeigen, haben nicht einmal eine Chance sich bei Khalid Respekt zu verdienen.
- Khalid ist in handwerklichen Dingen absolut ungeschickt. Schreibgriffel und seine Waffen sind die einzigen Werkzeuge, mit denen er umzugehen versteht. Er könnte niemals seine Rüstung selbst reparieren, seinen Schwertgriff neu einfassen, ohne dass sich das Leder bald wieder löst oder ähnliches.
- Er hat ein dunkles Kapitel hinter sich. Leider ist dieses niemals ganz abgeschlossen, sodass noch ein klein wenig Mörder und Dieb in ihm steckt, was in bestimmten Situationen durchkommen kann.
Z.B.: - Wenn jemand seinen Geldbeutel offen herumliegen lässt, ist dieser schnell mal leer/ Wenn ein skrupelloser, gewalttätiger Söldner, Trollzacke, Mörder oder ähnlich übler Charakter am Boden ist und in der gleichen Armee kämpft, kann mal das Schwert ausrutschen.

Diese Taten sind jedoch stets eher reflexartig, bzw. eine Art Zwang, bei dem wenig nachgedacht wird. Meistens braucht Khalid sehr lange nach einem solchen Rückfall, um sich zu erholen. Dann ist seine Laune meist extrem schlecht und er verbringt sehr viel Zeit mit Gebet und Beichte.