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Lenz M.C. Mastigia

Das M.C. steht für Medus Coquere was frei übersetzt Metbrauer bedeutet.
In meiner Familie ist es eine lange Tradition, die Berufsbezeichnung während der Ausbildung in den Namen zu übernehmen, wobei die genaue Berufsbezeichnung nicht zwangsläufig von Nöten ist.
Meine Familie lebt schon seit mehreren Jahrhunderten in Amsivar, kam aber ursprünglich aus einem Land, dessen Name leider von der Familie in Vergessenheit geraten ist, nur soviel, es war nicht besonders wohlhabend und stand auch nicht im guten Rufe, weshalb mein erster Vorfahr hier in Amsivar den verschmähenden Beinamen Mastigia, was übersetzt "Taugenichts" bedeutet, verpasst bekamm. Da mein Vorfahr Gold- und Kunstschmied war und dachte, Mastigia wäre die korrekte Übersetzung seines Berufes, übernahm er diesen in seinen Namen und ließ dabei seinen wahren Familiennamen und seine wahre Berufsbezeichnung in Vergessenheit geraten. Auch nach der Entdeckung der wahren Bedeutung des Namens trug er diesen weiter mit Stolz. Er ließ sich aufgrund seines Berufes in der Handelsstadt Garbalon nieder und arbeitete viel und hart. So wurde über rund 300 Jahre meine Familie zu einer reichen Händlerfamilien in Garbalon. Die Männer meiner Familie sind (zumindest ein Sohn pro Generation) alles Gold- und Kunstschmiede und ihre Schmuckstücke sind landauf und landab auch bei den Königs- und Adelshäusern gefragt. Ein weitere Tradition ist das Keltern von Wein jeder Art und das Rauchen von Wasserpfeife beim Handeln, eine Eigenart, welche mein Ururgroßvater von einer Handelsreise in ferne Lande mitgebracht hat und die die Familie übernahm.
Mein Vater ist alt und schmiedet nur noch sehr selten, er verbringt mehr Zeit beim Keltern und Anbauen von Tabakpflanzen. Er ist ein ausgezeichneter Händler und verkauft die Schmuckstücke, die mein älterer Bruder in der Familienschmiede schmiedet immer zu einem sehr guten Preis.

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Meine Mutter war die Tochter eines reichen Reederers aus Baliho, welche glücklich bei meinem Vater in einem großen Haus im höhrern Viertel von Garbalon wohnte, wo auch Schmiede und Handelsladen meiner Familie seit zwei Generationen steht, vorher stand alles im niederen Viertel an der grenze zum höheren. Sie verstarb leider kurz nach der Geburt meines jüngsten Bruders vor rund 5 Jahren an einer Lungenentzündung, seitdem hat mein Vater nicht mehr geheiratet, doch wohnt ein paar Häuser weiter eine Wittwe, mit der er sich sehr gut versteht, und die auch auf meine jüngeren Geschwister aufgepasst hat, wenn meine Schwester es nicht konnte. Diese Wittwe wird auch mit den Haushalt meines Vaters führen, wenn meine Schwester heiratet und das Haus verlassen wird. Mein älterer Bruder ist 2 Jahre älter und übernahm das Geschäft vor rund zwei Jahren und führt es mit Glück und ein wenig Geschick heute immer noch. Meine einzige Schwester ist 3 Jahre jünger und wartet seit einen knappen Jahr auf die Rückkehr ihres Verlobten, der älteste Sohn einer ebenfalls wohlhabenden Händlerfamilie, die mit uns auf guten Fuße steht. Er ist auf der Suche nach einem passendem Hochzeitsgeschenk, er weiss wie alle in Amsivar, das mein Vater ein, selbst für meine Familie, ausgesprochenes Geschick beim Schmieden von Schmucktstücken aller Art aufweisst. Deswegen will der Verlobte meiner Schwester zur Hochzeit ein Geschenk machen, ein Schmuckstück, so kostbar und wertvoll, das es noch nicht einmal mein Vater weder je geschmiedet, noch überhaupt gesehen haben könnte, das hat er sich geschworen, um meinen Vater zu beeindrucken, meiner Schwester ein Geschenk zu machen, was auch nur annähernd an ihrer beider Liebe hinanreicht und welches zeigt, das er keine Kosten und Mühen scheut, für seine Familie zu sorgen und das er auch nicht feige ist und zu Hause faul rumsitzt, sondern das er mutig in die Welt hinaus tritt. Um soetwas Ungeheuerliches zu finden, zog er in den Norden, denn er hatte gehört, das es, wenn es solche Schmuckstücke gibt, sie dort zu finden sind. Mein Vater wartet auf seine Rückkehr mit Wohlwollen, den schon alleine die Tatsache, das er eine solche Reise für seine Tochter auf sich nimmt, imponiert ihm sehr. Der Verlobte schreibt meiner Schwester fast jeden Monat einen Brief; er hat noch keinen Schmuck gefunden, der ausreichen würde, doch er ist zuversichtlich, da er etwas von verschollenen Juwelen gehört hat, die einst einem mächtigen Magier gehört haben, welche folglich möglicherweise magisch und somit als angemessenes Hochzeitsgeschenk anzusehen sind. Mein ältester jüngerer Bruder ist 8 Jahre jünger und kann es kaum erwarten, seine Lehre im nächsten Jahr bei einem befreundeten Gärtner und Händler für östliche Exotiken zu beginnen, er hilft schon jetzt meinem Vater bei seinem hobby und weisst auch ein gewissen grünen Daumen auf. Mein jüngster Bruder ist ganze 15 Jahre jünger und sehr verträumt. Er verbringt viel Zeit im Ocklasstempel, wo er den Weisen und Priestern lauscht, sein Berufswunsch ist es, Priester zu werden und den Menschen zu helfen und sie zu heilen. Da unsere Familie schon einen Schmied hat, der die Tradition weiterführt, entschied sich mein vater, das es kein Fehler sein kann, einen Geweihten in seiner Familie zu haben, so sucht mein Vater einen fähigen alten Priester, der meinen kleinen Bruder als Novize aufnimmt. Ich bin der zweitälteste Sohn meiner Familie und auch das zweitälteste Kind meiner Eltern. Ich wollet nie das Goldschmieden erlernen, was aufrgund meines Bruders Beruf nicht allzu tragisch war, doch mein Vater besorgte mir mit seinem Einfluss als reicher Händler und geschickter Mann beim Umgang mit Menschen eine Stelle bei den königlichen Brauern, Brennern und Kelterern am Hof in Astranat. Doch der geringe Verdienst führte dazu, das Lenz sich seinen Lohn damit aufbesserte, das er ein wenig von dem für den Hof gemachten Alkohols verkaufte. Es kam wie es kommen musste und ich wurde erwischt. Dank meines Vaters Reichtum und Verbindungen und eines glücklichen Zufalls wurde mir eine harte Gefängnisstrafe erspart. Just als über mich Recht gesprochen werden sollte, kam Hauptmann Duran Grollock in den Richtsaal, an sich nur um den Richter zu sprechen, welcher aber dann sofort sofort Lenz dem Hauptmann zur Strafe für sein Vergehen unterstellte, den er wusste, das der Hauptmann zwar streng, aber auch sehr gerecht ist. Das die Strafe im Vergleich zu anderen Verbrechern so recht Milde ausfiel hatte den Grund, das Lenz ein vielversprechender und treuer Charakter ist und der Richter war ausserdem ein Hauptabnehmer des illegal verkauften Alkohols. Duran Grollock wusste nicht so recht was er mit einem Keltereigesellen anfangen soll, so nahm er ihn mit und wollte aus ihm einen Kriegslehrling machen, was er aber aufgab, da Lenz ein absolut mieser Fechter ist. Aber Lenz hat andere Talente (welche unten aufgezählt werden sollen). Mittlerweile ist die Strafe "abgesessen", doch die gemachten Erfahrungen waren wertvoll für die königlichen Taktiker, denn es stellte sich herraus, das ein Versorger mit Flüßigkeit, auch sei es nur mit Wasser für jede Einheit sehr förderlich ist, denn es hebt die Moral der Truppe enorm und sorgt dafür das diese besonders an warmen Tagen genug trinkt. Diese Erfahrung brachte einige Siege, in den Drachenlanden und auch ausserhalb, so dass sie Lenz vollkommen am Hof rehabilitiert hat, nicht zuletzt aufgrund des Lobes seiner Kameraden für den geleisteten Dienst. Und so ist Lenz auch weiterhin bei der Truppe dabei, welche er wert zuschätzen gelernt hat. Alle aus meiner Familie können aufgrund des Reichtums meiner Familie rechnen, schreiben und lesen, oder lernen es grade.Trotz der Geschicklichkeit meiner Familie sind wir alle lausige Bogenschützen, weshalb wir seltener auf die Jagd als andere Menschen unseres Standes gehen, doch mit dem Speer wissen wir recht gut umuzgehen. Ich erlegde meine erste Wildsau im üblichen alter von 16,5 Jahren auf einer Jagd des Baron Wallfried zu Garbalon (welche zugegeben jung war, aber dafür zurecht den Namen WILDsau trug), was mir vorallem den Respekt meines ältesten Bruders brachte, der seine erste wildsau erst mit 18 erlegte und davon noch eine Narbe am linken Bein trägt, die vom Knöchel bis fast zum Becken reicht. Ich brach mir beim Speerstoß den Daumen der rechten Hand, doch trage ich davon heute keine Schäden mehr.
Ich bin nicht verlobt, im Gegensatz zu meinem Bruder, welcher seit 3 Monaten mit der Tochter eines wohlhabenden Tischlers verheiratet ist.

Lenz ist eher zurückhaltend, doch gelegentlich ungesund neugierig. Er ist gegenüber Fremden etwas reserviert, doch lässt sich dies gut mit kleinen Gefälligkeiten (Met, Tabak, gute Nachrichten) ändern. Doch dann geht Lenz oft von null auf hundert und wenn man ihn nicht aufhält, kann es gut möglich sein, das er sich mit dem neu gefundenem Freund besäuft. Er ist ein praktischer denkender Mensch, der wenig von Ehre und solchen Dingen hält, doch jeden respektiert, der Respekt verdient hat. Dabei zählen für Lenz als Praktiker mehr die Taten, denn große Reden kann jeder schwingen. Er ist seinen Freunden ein treuer Partner, der sich jedoch mit dem Kämpfen zurückhält, da er kein besonders guter Kämpfer ist. Er schafft es gelegentlich durchaus, seinen Selbsterhaltungstrieb verstummen zu lassen und dann mitzukämpfen, doch muss er alles mit sich selber ausdiskutieren, so kann es gut sein, das das Scharmützel schon zu Ende ist, bevor Lenz die Klinge zieht. Er verachtet ein wenig die Adligen und Edelleute, da diese in seinen Augen nichts tun, was ihm als praktische veranlagter Mensch, bei dem nur zählt was Bestand hat, also feste Arbeit, und nur faul rum liegen. Dies äussert sich vor allem in einer gewissen Schweigsamkeit gegenüber solchen, doch würde er nie etwas öffentlich gegen einen Adligen sagen, da er weiss, dass das unter besonderen Umständen (wieder einmal) seinen Kopf kosten könnte. Er beurteilt auch die Menschen nicht nach ihren Vorvätern. Lediglich einige gemurmelte Flüche rollen manchmal über seine Lippen, während er gegenüber anderen auch schon mal lauter flucht, eine Unart, die ihm sein Vater nicht austreiben konnte. Doch gegenüber seinen direkten Vorgesetzten verhält er sich loyal und macht jede Arbeit, die man ihm aufträgt, soweit er sie bewältigen kann. In Stresssituationen hat er einen Hang zum Alkoholismus, was besonders durch das halbe Dutzend Flaschen bzw. einem großen Kanister hervorgehoben wird, die/den er meist im Gepäck hat. Lenz sieht manchmal nicht die Gefahr von Situationen und geht die meisten Sachen ruhiger an. Er steht im Kampf eher hinten bei den Magiern und Bogenschützen und schaut den Helden beim Sterben zu, wie schon geschrieben er hat es nicht so mit der Ehre und lässt es bei jedem das seine. So kann es durch aus vorkommen, das, wenn er nicht die Notwendigkeit sieht und keinen besonderen Befehl bekommt, sich neben den ein oder anderen sympatischen Charackter setzt und mit diesem ne Flasche Met öffnet oder einen Kopf Wasserpfeife raucht. Er ist an sich ein gutmütiger Mensch, egal ob persöhnlich oder als Geschäftspartner. Er haut dabei seinen Gegenüber niemals übers Ohr, der Handel zu beidseitigen Nutzen ist sein Schutz vor Verrat, zumindest denkt er das, da er davon ausgeht, das alle nach diesem Prinzip verfahren, er ist also ein wenig naiv, gleichzeitig aber beim direkten Handeln eher misstrauisch. Doch seid dem Vorfall mit dem illegal verkauften Met ist Lenz noch vorsichtiger geworden. Er ist manchmal aufbrausend und möchte dann am liebsten mit dem Kopf durch die Wand doch er kommt meist genauso schnell wieder runter und denkt dann wieder rational. Ihm macht es nichts aus, im Dreck zu liegen und draussen zu sein. Er bevorzugt die gedeckte Natur (Wald etc.) gegenüber größeren Städten, hat gegegnüber einem warmen raum mit prasselndem Feuer, gutem Bier und geselligen Menschen aber auch keine Vorurteile. Er ist gelegentlich zynisch, doch er spricht dabei eher mit sich selbst und ist gelegntlich etwas schizophren. Er ist offen für alles Neue, und würde um neues zu lernen auch mit Goblins oder sogar Orks zusammen arbeiten. Dies behält er aber für sich, da er sich die Reaktion seiner Mitstreiter gut ausmalen kann. Er ist gelegentlich sehr in sich verkehrt, so kann er bis zu 5 Minuten irgendwo rumstehen oder sitzen und sich nicht bewegen, während er über etwas nachdenkt. Er behandelt alle wesen eigentlich aus Prinzip gleich, doch kennt er durchaus Hass gegenüber seinen Gegnern, manchmal ist er regelrecht von einer Zerstörungswut besessen. Diese Seite seines Ichs versucht er zu verbergen, was ihm meistens auch gelingt, doch auf dem Schlachtfeld lässt er ihr zumindest verbal freien Lauf. Er hat keine Probleme, rechtliche Grauzonen zu beschreiten, doch hält er sich eher bedeckt wenn es um gewisse Aktionen geht.
Lenz, wenn er in Gesellschaft ist, spielt sehr gerne, vorallem Würfel- und Kartenspiele, wobei er aber prinzipiel nicht um Geld spielt, doch wenn man ihn ein wenig reizt spielt er auch um kleinere Beträge. Er schließt auch gerne Wetten ab, wobei es ihm weniger um Gewinn geht, sondern mehr um den kleinen Spass.
Die oben genannten Talente sind einmal seine metgoldenen Hand, mit der er die Truppe immer bei Laune hält, seine Fähigkeit, über gewisse Dinge hinwegzusehen und seine Loyalität gegen über seinen Jungs, welche ihn vieles machen lässt, was er sonst nicht gemacht hätte.Ausserdem weisst er eine gewisse Geschicklichkeit beim Taschendiebstahl auf, was aber sehr, sehr selten vorkommt. Des weiteren wird Lenz meist als unterstüzender Diplomat ausgewählt, auch wenn es ihm unangenehm ist, fremdes Terrain ohne oder auch mit nur unzureichender Rückendeckung zu betreten. Er ist sehr experimentierfreudig, so hat er sich ein wenig Alchemiewissen angeeignet, was sich aber auf das Vergiften mittels selbstgemachten Alkohols beschränkt. Heiltränke kann er nicht herstellen, jedoch einige hochprozentige Tränke, die gewisse Leiden lindern können. Auf Grund seiner Tätigkeiten als Keltereigeselle und kleiner Hobby-Alchimist weiss er um die Grundkentnisse des Kräuteranbaus bescheid.