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Sir Duran von Bärenfels

Duran wurde in dem Dorf, Weiden unweit der Stadt Nortilion groß. Sein Vater ist Holzfäller und Sägerwerker seine Mutter Hausfrau, die aber noch einen kleinen Garten und ein paar Stücke Vieh bewirtschaftet. Duran hat noch zwei jüngere Schwestern und einen jüngeren Bruder. Eine Schwester ist schon verheiratet und wohnt in der Nachbarschaft. Die andere viel einem Orkangiff zum Opfer. Sein Bruder lebt noch zu Hause und arbeitet mit dem Vater zusammen.
Durans Eltern so wie alle seine Verwandten kommen aus dem Gardasgebirge. Auch Duran und seine Geschwister wurden dort geboren. Als damals der Krieg mit den Grünhäuten begann, suchte der Graf von Nortilion Handwerker. Er bezahlte gut und so zogen Durans Eltern nach Nortilion. Duran konnte trotz dessen, sehr oft bei seinen Großeltern sein, denn sie reisten oft in das Gardasgebirge um die Kinder dort groß werden zu lassen. Bei seinen Großeltern, wurde der junge Duran von seinem Großvater und vielen Freunden der Familie und die Sitten, Gebräuche und Geheimnisse der Gardasbewohner eingeweiht. Natürlich erlernte er auch hier den Umgang mit so mancher Waffe.
Duran sollte einmal Holzfäller werden, wie sein Vater. Dieses geschah auch fürs erste. Bäume wurden gefällt und mit dem einen oder anderen Branda ins Sägewerk geschafft. Der junge Duran lernte wie er mit der Axt und sämtlichem Werkzeug, mit den Brandas und im Sägewerk zu arbeiten hatte. Im Großen und Ganzen war sein Vater mit ihm und seinem Bruder zufrieden. Holz war ein wunderbares Arbeitsmaterial, aus dem sich Duran immer wieder Dinge schnitzte oder Baute. Es waren Bögen, Holzgeschirr, Lampen, Möbel und vieles mehr. Ein paar gute Schilde waren auch dabei. Diese konnte er aber nur mit dem Dorfschmied zusammen Bauen und so wurden sie von Arbeit zu Arbeit gute Freunde. Duran war beliebt und jeder der Hilfe gebrauchen konnte, fragte früher oder später nach ihm. Er verkaufte seine hergestellten Dinge und steuerte sich und seinen Eltern das ein oder andere Silberstück zu.

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Seine Bögen und Schilde waren so gut, dass sie irgendwann am Hofe des Grafen von Nortilion landeten. Duran wurde in die Stadt geschickt um dort den ein oder andern Bogen und den ein oder andere Schild vorzustellen und bei der diesjährigen Bärenjagd dabei zu sein. Hier lief alles wie geschmiert und Duran hatte sich so einen, wenn auch nur kleinen Namen am Hofe gemacht. Er lieferte in der nächsten Zeit viele Bögen an die Soldaten des Grafen. Zwei junge Burschen wurden ihm gegeben um ihnen zu zeigen wie man diese Bögen und Schilde zu bauen hat. Als sie das Handwerk des jungen Durans erlernt hatten, lieferte er nur noch selten an den Hof. Trotzdem wurde er zu jeder Jagd am Hofe eingeladen. Er verstand sich prächtig mit allen Beteiligten. Auch waren seine Fähigkeiten Fährten und Spuren zu lesen, sehr gut geworden. Er kannte sich im Wald aus, da er ja immer noch als Holzfäller arbeitet.
Irgendwann kurz bevor Duran 16 Jahre alt wurde, vielen Orks über das Land her. Nortilion wurde fürs erste verschont, doch schon bald standen die mörderischen Horden vor den Toren der schönen Stadt. Auch das Dorf Weiden wurde angegriffen. So kam es, dass Duran, sein Vater und sein Bruder zu den Waffen greifen mussten. Die Orks nahmen eine Schwester von Duran mit und brachten sie zu einem Sammelpunkt unweit von Weiden. Natürlich verfolgten die Männer des Dorfes ihre Fährten, nachdem sie die Orks zurückschlagen konnten. Duran und sein Vater beobachteten die Grünhäute von einem Hügel aus. Hier hatten sie einen guten Überblick und waren in Schussentfernung. Kurz bevor der Angriff auf die Orks stattfinden sollte, wurden sie entdeckt und die Grünhäute flohen zu Fuß und auf Pferden. Durans Schwester wurde einem Reiter zugeworfen der sich aus dem Staub machen wollte. Durans Vater und er selbst spannten ihre Bögen und schossen hinterher. Durans Vater traf einen anderen Ork aber Duran erwischte den Reiter der seine Schwester auf dem Sattel hatte. Dieser viel vom Pferd und war augenblicklich tot. Das Pferd, jetzt ohne Führung, stolperte und prallte mit samt Durans Schwester gegen einen Baum.
Als die Männer endlich bei ihr waren, schloss sie gerade die Augen und machte sich auf den Weg, an die Tafel ihrer Vorfahren. Das einzige was sie noch sagen konnte war: „Danke das ihr mich nicht im Stich gelassen habt!“

Weiden hatte bei diesen Überfällen viele Bewohner verloren.
Die Zeiten waren hart und an jenem Tag, lies Duran seine Kindheit hinter sich. Er war ernster geworden.
Seit diesem Tag, arbeitete er noch viel härter um vergessen zu können.
Die Jahre gingen ins Land.
Eines Tages war Duran wieder einmal zu Gast bei einer Bärenjagd des Grafen. Ein großer alter Braunbär zog seine Fährten in den Wäldern um Nortilion und verbreitet Angst und Schrecken. Einige Menschen und Tier waren dem Ungetüm schon zu Opfer gefallen. Schnell war der alte Petz gefunden und die Hunde stellten das Tier. Der Graf sollte den Bären erlegen und so wartet man auf ihn. Das Ungetüm wurde in dieser Zeit so aggressiv, dass er die Jäger angriff und viele schwer verletzte. Eine Schlacht entbrannte. Der Graf eilte seinen Mannen zur Hilfe. Duran nahm sich eine Axt und rannte hinterher. Bei der Bestie angekommen wurde auch der Graf leicht verletzt aber mit vereinten Kräften gelang die Erlegung des Braunbären.
Duran wurde Losgeschickt um Hilfe aus den Dörfern oder der Stadt zu holen. Die Verletzten mussten so schnell es ging ins Lazarett. Auf halben weg viel Duran auf das er keinen Vogel mehr singen hörte. Irgendetwas war anders. Er rannte weite und traf auf einer Lichtung, auf zwei bewaffnete Männer die versuchten eine kleine Horde Orks daran zu hindern, zu den beiden Damen in ihrer Mitte vorzudringen. In diesem Moment, war Duran nicht bewusst was er tat. Sein Herz brannte und er sah das Bild seiner verstorbenen Schwester vor sich. Obwohl die Orks in der Überzah waren, zog er sofort seine Axt und rannte in das Kampfgeschehen. Nach einer kurzen wilden Schlacht lagen die Orks am Boden. Auch einer der bewaffneten Männer war gefallen, der andere verletzt. Mit dem Verletzten und den beiden Damen, erreichte Duran Nortilion und konnte dem Grafen und seinen Mannen Hilfe schicken.
Es stellte sich heraus, dass die beiden Damen die Tochter des Grafen und ihre Zofe waren.
Duran hatte also nicht nur dem Grafen und seinen Soldaten und Jägern geholfen, sondern auch dessen Tochter vor der Entführung durch ein paar Orks bewart.
Voller Dankbarkeit fragte man Duran ob man ihm einen Gefallen erweisen könne.
Duran brauchte einige Bedenkzeit. Er hatte Blut geleckt und wollt seine Dienste dem Grafen anbieten, um wehrlose zu beschützen. Außerdem wollte er sein altes Leben in den Hintergrund stellen, jetzt da sein Herz durch den Verlust seiner Schwester wieder brannte. Der Graf ließ Duran ausbilden und schon bald hatte er wichtige Dinge in der Kriegsführung gelernt. Schreiben und Lesen standen mit Waffentraining auf dem Stundenplan.
Duran wurde befördert und durchlief einige Ämter. So war er Wache Für die Grafenfamilie, Ausbilder der Rekruten und Fährtensucher. Jede ihm gestellte Aufgabe erfüllte Duran zur vollsten Zufriedenheit seiner Vorgesetzten und des Grafen.
Duran war der Hauptmann des Grafen von Nortilion.
Er war mit einigen andern für alles was mit der Bewachung der Stadt, die Ausbildung der Rekruten, die Bewachung der Grafenfamilie, der Kriegsführung und vielem weiteren zuständig.
Duran war ein Soldat der sein Leben für das Leben anderer geben würde. Er kämpfte an der Seite des Grafen von Nortilion, der ihm manchmal die eine oder andere Sonderaufgabe übertrug. Er reiste viel umher um Kontakte zu Verbündeten oder Handelspartnern aufrecht zu erhalten. Durch seine Erfahrung und den Siegeswillen wurde Duran nach langer Zeit, die rechte Hand des Grafen.
In der Freizeit die der Graf all seinen Soldaten gewährt, besuchte Duran seine Familie und half ihnen wo er konnte, auch wenn er jedes mal an seine Schwester denken musste. Er trank dann gerne mal ein Horn voll Bier, Met oder Wein und sang ein Lied.

Auf dem dritten Fest der Drachen wurde Hauptmann Duran Bärenfels die Ritterwürde anerkannt und er wurde zum Truppenmajor der Amsivarischen Truppen befördert. Duran hat, obwohl er ein hohes Amt trägt, nicht vergessen wo er her kommt. Für ihn sind es auch die normalen Bürger die das Land nach vorne treiben.



Was gibt es über Duran zu sagen?

Er ist ein harter Arbeiter und ein ebenso harter Kämpfer. Er ist dem König treu ergeben. Seine Mitstreiter und Soldaten behandelt er fair und hat für jedermann ein offenes Ohr. Doch gibt es Dinge die er gerne lenken möchte und dabei keine Widerworte oder ähnliches duldet. Sollte er einmal einen Auftrag von seinem Herrn angenommen haben, wird er ihn ausführen so gut es geht. Ist es von Nöten dazu jemanden die Kehle durchzuschneiden, so wird er dieses ohne zu zögern tun. Duran mag auch das einfache Volk. Er hilft jedem gerne, auch dem Bettler am Straßenrand. So kann es sein, dass Duran nach einer Schlacht eher bei den verwundeten und einfachen Soldaten und nicht, wie es sein Rang eigentlich vorgibt, bei den Offizieren sitzt. Diese Eigenschaft, kann ihm eines Tages zum Verhängnis werden. .

Duran liebt sein Land und sein Volk. Es gibt für ihn nichts Schöneres als für sein Land und dessen Bewohner zu streiten.

Duran feiert, raucht, singt und trinkt sehr gerne