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Verstorbene

Die Verstorbenen werden in Amsivar beigesetzt. Es wird ein sehr großes Loch ausgehoben und der Verstorbene wird mit all seinen persönlichen Dingen in dieses Grab hinab gelassen. Zu den persönlichen Gegenständen gehören auf jeden Fall, seine Waffen, sein Schild, seine Kleidung und seine Rüstung. Bei Frauen ist es eher nur die Kleidung, selten wird auch Kochbesteck mit in das Grab gelegt. Die Leiche wird nicht von einem Sarg umgeben, sondern so in das Grab gelegt. Eine Besonderheit gibt es bei einer solchen Beerdigung noch. Denn dem Toten werden auf jedes Auge, eine Münze gelegt. Damit soll der Fährmann bezahlt werden, der den Verstorbenen in die große Halle seiner Vorfahren bringt.
Beim einfachen Volk sind es meist zwei Kupferstücke, beim reichen Volk zwei Silberstücke und beim Adel zwei Goldstücke.
Das Grab ziert nach der Schließung ein einfaches Kreuz aus Holz und viele Blumen. Bei Reichen kommen auch Grabsteine vor. Der Adel wird unter den so genanten Hünengräbern beigesetzt. Das sind große Steine, die Findlinge, die in den Boden gesetzt werden. Darüber wird ein mächtiger Stein gelegt. Diese Bauwerke sind unverwüstlich und so kann man die Gräber, noch nach tausenden von Jahren sehen.
Der Tote wird nicht lange betrauert, sondern sein Tot wird mit Stolz hingenommen. Jedoch darf eine Person die seinen Ehepartner verloren hat, sich erst ein Jahr nach der Beerdigung, wieder mit einem neuen Partner zeigen.
Versterben die Eltern von Kindern, so sind die nächsten Verwandten für diese verantwortlich. Sollte es keine näheren Verwandten mehr geben, so hat der Dorf- oder Stadtrat sich der Sache anzunehmen. Er bringt dann die Kinder, in den Familien des Dorfes oder der Stadt unter.